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Ab dem 11. August sind Neuwagen des US-amerikanischen Automobil-Konzerns General Motors (GM) auch über das Online-Auktionshaus eBay erhältlich. Durch die Kooperation mit eBay beabsichtigt GM, sein durch die Finanzkrise eingebrochenes Geschäft wieder neu anzukurbeln.

Kunden, die sich für ein Fahrzeug von GM interessieren, können auf den Internet-Seiten von eBay Fahrzeuge der Marken Buik, Chevrolet, GMC und Pontiac virtuell in Augenschein nehmen und anschließend käuflich erwerben. An der Kooperation beteiligen sich bis zu 225 im US-Bundesstaat Kalifornien ansässige Autohändler. Diese stellen über die Plattform von eBay rund 20.000 Neuwagen für den Verkauf zur Verfügung. Anders als im Kerngeschäft von eBay, werden die Neuwagen jedoch nicht versteigert, sondern für den Sofortverkauf zu festen Preisen angeboten. Allerdings können potenzielle Kunden ein „Best Offer“ abgeben, an das sich der Händler jedoch nicht halten muss.

General Motors

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Mit dieser Aktion möchte GM seine Modelle aus den Jahren 2008 und 2009 verkaufen. Dabei soll das Geschäft nicht nur auf die eBay-Hauptseite beschränkt sein, sondern auch auf besonderen, für die Kooperation eingerichteten Seiten wie gm.ebay.com und chevrolet.ebay.com stattfinden.

Wie in Deutschland, so gibt es auch in den USA eine Abwrackprämie. Das als „Cash for Clunkers“ (Bargeld für Schrottkisten) bezeichnete Prämienprogramm wurde erst kürzlich mit zwei Milliarden Dollar aufgestockt. Amerikaner, die einen Neuwagen mit niedrigem Spritverbrauch erwerben und ihr altes Fahrzeug verschrotten lassen, erhalten eine Prämie von bis zu 4500 Dollar. Die Anzahl der bisher über die Abwrackprämie neu gekauften Fahrzeuge soll bei rund 220.000 Stück liegen. Kunden, die Ihren Neuwagen online bei eBay kaufen, können die Verfügbarkeit der Abwrackprämie auch online prüfen lassen. Bei entsprechendem Erfolg soll die zunächst bis zum 8. September laufende Aktion über einen längeren Zeitraum hinweg fortgesetzt werden.

In einer Rede, die US-Präsident Barack Obama anlässlich eines Besuchs bei dem Truckhersteller Navistar im US-Bundesstaat Indiana hielt, hat er ein Förderprogramm zur Entwicklung umweltfreundlicher Hybrid- und Elektroautos angekündigt. Insgesamt werde seine Regierung, so der Präsident, 2,4 Milliarden Euro in die Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge investieren. Die Autoindustrie werde 2,4 Milliarden Dollar beisteuern.

“Aufgrund der weltweit härteren Konkurrenz können wir es uns nicht leisten, das Rennen mit halber Kraft oder halber Geschwindigkeit zu fahren” , sagte der Präsident. Er wolle die USA in Punkto Elektromobilität an die Weltspitze bringen. Diese Investition, so Obama, sei die bisher größte in die Entwicklung von Fahrzeugen mit Hybrid- und Elektroantrieb.

Möglich ist dies im Rahmen des so genannten American Recovery and Reinvestment Act“ zur Bewältigung der Wirtschaftskrise. Die insgesamt 48, durch das Department of Energy ausgewählten Projekte sollen die Entwicklung der Akku- und Elektromotor-Technik vorantreiben. Laut Obama sollen so zehntausende neuer Jobs geschaffen werden. Von der aktuellen Wirtschaftskrise ist jedoch gerade die Autoindustrie hart getroffen worden. Daher sind die angekündigten Investiitionen umso bemerkenswerter.

Der Truckhersteller Navistar erhält von der US-Regierung rund 39 Millionen Dollar. Mit dem Geld möchte das Unternehmen neue Arbeitsplätze schaffen und bis 2010 einen vollelektrischen Lieferwagen herstellen können. Für 2010 ist eine Stückzahl von 400 anvisiert, die Navistar in einigen Jahren auf bis zu mehrere tausend steigern möchte.

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