Archiv für Januar 2010

Die im Militärtechnik-Sektor tätige und in Großbritannien ansässige Firma QuinetiQ hat einen Weg gefunden, aus Lithium-Ionen-Akkus mehr Leistung herauszuholen.

Wie die Online-Ausgabe der Zeitschrift Technology Review berichtet, testet das Unternehmen die Variante eines Lithiu-Ionen-Akkus in der Lithium-Ionen-Eisensulfid zum Einsatz kommt. Dieser Energiespeicher soll sowohl für Elektro-, als auch für Hybridautos geeignet sein.

Die neuartigen Lithium-Ionen-Akkus von QuinetiQ

Die neuartigen Lithium-Ionen-Akkus von QuinetiQ

Laut Gary Mepsted, der bei QuinetiQ für Energietechnologien verantwortlich ist, habe der neue Ansatz mehrere Vorteile: Er halbiere die Herstellungskosten, verlängere im Vergleich zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus die Lebensdauer, verkürze die Ladezeiten und verfüge über eine bis zu 1,6-mal höhere Energiedichte. Hierdurch könnte die Reichweite von Elektroautos erhöht werden. Da die Leistungsdichte beim 1,5-Fachen liege, sei eine schnellere Leistungsaufnahme des Akkus über eine Stromquelle möglich und die Energie könne in den Leistungsspitzen schneller an den Motor eines Elektroautos abgegeben werden.

Im Gegensatz zu Nickel-Metallhydrid-Akkus, sind Lithium-Ionen-Akkus in der Produktion günstiger und besitzen eine doppelt so hohe Speicherkapazität, wurden bislang jedoch nicht an den Einsatz in Elektro- und Hybridautos angepasst. Bei Elektroautos, so Mepsted, sei die Energiedichte entscheidend für die zurücklegbare Strecke zwischen zwei Ladevorgängen, während bei Hybridautos die Leistungsdichte im Wechselspiel zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor für die schnelle Stromauf- und Abnahme entscheidend sei.

Bislang seien herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus hierfür nicht sehr geeignet gewesen.

Auf der am Sonntag zu Ende gegangenen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat Ford eine neue Version von Sync vorgestellt.

Hierbei handelt es sich um ein Navigations- und Kommunikationssystem, mit dem Internetverbindungen per Mobilfunk oder WLAN möglich sind. Wie die Zeitschrift “Internet World” in ihrer Online-Ausgabe berichtete, kommt in dem Gerät zur Anzeige von Web-Inhalten ein so genannter Webkit-basierter Browser zum Einsatz, über den der Autofahrer und weitere Passagiere Straßenkarten von Google Maps herunterladen, Einträge in der Online-Enzyklopädie Wikipedia lesen und Internet-Radio hören können.

Ford mit neuer Version von Sync für die eigenen Modelle

Ford mit neuer Version von Sync für die eigenen Modelle

Aus Sicherheitsgründen sollen die meisten Anzeigen auf dem 8 Zoll großen Display jedoch nur per Sprachsteuerung verfügbar sein, wenn das Auto steht. An die drei USB-Sticks kann man MP3-Player, Speichersticks und Mobilfunkmodems anschließen.  Zum bequemeren Tippen ist auch der Anschluss einer externen Tastatur vorgesehen. Gegen Kratzer lässt sich das Display des Geräts mit einer individuell passend zuschneidbaren OnScreen Displayschutzfolie schützen.

Das Navigationssystem Sync baut Ford seit 2008 in seine Fahrzeuge ein. Diese verkauften sich bislang doppelt so gut wie Fahrzeuge ohne das System. Einem Bericht der Los Angeles Times zufolge soll Ford an Kooperationen mit AOLMapQuest und Google arbeiten.

Längst haben auch Chiphersteller erkannt, dass der Einbau von Infotainment-Systemen in Fahrzeuge profitabel ist. Immerhin werden pro Jahr weltweit rund 70 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Auf der CES schloss Nvidia eine Kooperation mit Audi und der Chiphersteller Intel bemüht sich seinerseits um Kooperationen mit Autobauern.

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