Archiv für Mai 2009

So schnell kann sich alles ändern. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender des Porsche-Konzerns, bittet nun um Unterstützung vom Staat. Nach einer steilen Karriere seit Anfang der 90er Jahre, während dessen Wiedeking oftmals sehr umstrittene und waghalsige Entscheidungen getroffen hat, die jedoch letztlich immer noch ein gutes Ende fanden und eine Pleite der Porsche AG verhinderten, steht er jetzt mit dem Rücken zur Wand. Nach Auskunft der Zeitschrift DER SPIEGEL verschlingen bei der Porsche-Schlussbilanz alleine die Zinsen der geschätzten 9 Milliarden Euro Verbindlichkeiten fast den gesamten Jahresgewinn. Wie konnte es dazu kommen?

Wendelin Wiedekings Traum war die Übernahme von Volkswagen. Der 51 %ige Aktienanteil von Porsche an VW zog einen gewaltigen Schuldenberg mit sich, da das Geld für die Aktien größtenteils fremdfinanziert wurde. Wiedeking kündigte daraufhin an, die 3/4-Mehrheit der VW-Aktien anzustreben, jedoch verweigerten ihm die Investoren die entsprechenden finanziellen Mittel, wodurch nunmehr die Gläubiger das Vertrauen verloren und finanzielle Mittel für Porsche vorläufig auf Eis gelegt haben.

Wiedeking sah keinen anderen Ausweg, als in der vergangenen Woche bei einem Gespräch mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Oettinger um staatliche Hilfe bei der Suche nach Investoren zu bitten. Der Staat soll dabei als Bürge fungieren, wodurch sich Wiedeking finanzielle Mittel aus dem arabischen Raum erhofft.

Weitere Einzelheiten des Gesprächs wurden nicht bekannt gegeben.

Eines ist jedenfalls sicher: Die Übernahme des VW-Konzerns durch den Porsche-Konzern scheint erst einmal in weite Ferne gerückt zu sein und selbst wenn Wiedeking auch diese Situation am Ende meistern sollte, so werden die Negativ-Schlagzeilen trotz allem für erheblichen Umsatzeinbruch sorgen. Die Familie Porsche hat bereits angekündigt, dass die Frage, wann Wiedeking aus dem Vorstand entlassen wird, keine Frage von Jahren, sondern nur noch von Monaten sei.

Andreas Gutsch, Chef des Batterieherstellers Li-Tech, fordert vom Staat Zuschüsse bei Kauf eines Elektroautos. Da diese deutlich teurer sein werden als ihre benzinbetriebenen Kollegen, fordert der Elektroauto-Akkuhersteller eine Unterstützung seitens des Staats. Gutsch sagte gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD), dass im Jahre 2012 zwei Monate lang der Kauf eines Elektroautos mit 5.000 Euro gefördert werden sollte – das wäre das Doppelte der noch bis Ende 2009 gezahlten Abwrackprämie.
Im Ausland, darunter auch unser Nachbar Frankreich, wird der Verkauf bislang mit bis zu 5.700 Euro gefördert.

Li-Tec entwickelt und fertigt Lithium-Ionen-Akkus in einer sächsischen Kleinstadt. Die Akkus sind mit einem Brandschutz ausgerüstet. Eine feuerfeste Keramikfolie verhindert die gefährlichen Brände. Die Akkus sollen künftig auch in Elektroautos eingesetzt werden.

Gutsch befürchtet nun, dass mangels Sicherheitsstandards für Lithium-Ionen-Akkus unsichere Zellen auf den Markt kommen könnten. Das Vertrauen der Kunden wäre dahin, so Gusch, wenn es Bilder brennender Autos gibt.

Endlich mal wieder eine gute Nachricht aus dem Hause Opel. Nach monatelangen Negativschlagzeilen hinsichtlich der Finanzkrise und einer eventuellen staatlichen Rettung des deutschen Traditionsunternehmens, hat Opel angekündigt, den neuen Opel Astra auf der IAA 2009 in Frankfurt am Main am 17. September vorzustellen. Mit der neuen 4,42 m langen Mittelklasse-Limousine packt sich Opel am sprichwörtlichen Zopf, um sich aus dem Sumpf der Finanzkrise zu ziehen.

Der neue Opel Astra der 10. Generation punktet schon jetzt in den vergleichenden Tests aufgrund des neuen Bi-Xenon Lichtsystems AFL+ (Advanced Forward Lighting), welches seine Intensität und Reichweite aufgrund der neun verschiedenen Lichteinstellungen unter Beweis stellt. Dieses neuartige Lichtsystem ermöglicht eine optimale Anpassung der Lichtverhältnisse an jede Fahr- und Straßensituation. Das neue Opel Eye-Frontkamerasystem ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von Verkehrsschildern und warnt darüber hinaus den Fahrer, respektive die Fahrerin, wenn das Auto die Fahrspur auf unfallgefährdende Art und Weise verlässt. Als drittes Highlight sind im neuen Opel Astra ergonomische Vordersitze, die als einzige Sitze in der Kompaktklasse das Gütesiegel der “Aktion Gesunder Rücken (AGR)” erhalten haben, eingebaut.

Zusammen mit der Länge sorgt der 71mm längere Radstand für ein höheres Maß an Fahr- und Platzkomfort, was zudem durch den aufwendig designeten Innenraum auch optisch hervorgehoben wird.

Die vier Benziner des neuen Opel Astra mit 1,4 bzw. 1,6 Litern haben ein Leistungsspektrum von 74 kW / 100 PS bis 132 kW / 180 PS. Ein neuer, verkleinerter 103 kW / 140 PS Turbo ersetzt den derzeitigen 1.8-Sauger. Dank der innovativen High-Tech-Features, welche für diese Hubraumklasse außergewöhnlich sind, entwickelt der Opel Astra 1.4 Turbo ein 14 Prozent höheres Drehmoment, verbunden mit gleichzeitig geringerem Kraftstoffverbrauch.

Der neue Opel Astra wird sicherlich ein Meilenstein in der seit 1936 bestehenden Firmengeschichte des Opel-Konzerns werden, auf welchen begeisterte Autofahrer sich jetzt schon freuen können.

Wie gewohnt erhalten Sie bei der Danto GmbH rechtzeitig das übliche Zubehör, um Ihren neuen Opel Astra in einem noch besseren Licht erscheinen zu lassen. Schauen Sie doch einfach mal vorbei unter der neuen KfZ-Kategorie bei www.danto.de. Sie werden nicht nur von der Produktvielfalt, sondern auch von den fairen Preisen beeindruckt sein.

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