Obwohl sich Toyota normalerweise mit der Herstellung und der Produktion von PKWs beschäftigt, hat das Unternehmen nun auf einem anderen Gebiet eine Produktneuheit präsentieren können. Toyota hat einen Rollstuhl entwickelt, den der Nutzer nicht mit seinen Händen, sondern allein mit seinen Gedanken steuern kann. Der Rollstuhlfahrer muss dabei eine Kappe mit Elektroden tragen. Diese erfassen Gehirnströme und setzen sie in Steuerbefehle um.

Ein Computer analysiert die Gehirnströme und zeigt die Ergebnisse auf einem Bildschirm an. Das System nutzt dabei die Gehirnströme, die bei der Steuerung von Armen und Beinen entstehen. Nach Angaben des Autoherstellers ist das System lernfähig. Das bedeutet, es passt sich dem Charakter des jeweiligen Fahrers an und versteht ihn mit der Zeit immer besser.

Sogenannte Gehirn-Computer-Schnittstellen sind schon länger bekannt und deshalb auf dem Markt der Rollstühle nichts neues mehr. Der Fortschritt der Toyota Entwickler liegt letztendlich in der Signalverarbeitung. Dank der Kopplung sehr effizienter Verfahren dauert die Umsetzung der Gehirnströme in Steuersigale nur 125 Millisekunden. Der Rollstuhl reagiert also nahezu in Echtzeit auf die Gedankensteuerung. Toyota will das System jetzt zu einem kommerziellen Produkt weiterentwickeln.

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