Am Dienstag wurde der Weg für den Einstieg des italienischen Fiat-Konzerns beim insolventen Autobauer Chrysler frei gemacht. Das oberste Gericht der USA, der Surpreme Court, hob  gestern die am Vortag verfügte Blockade des Geschäfts wieder auf, die eine kleine Gruppe von Gläubigern beantragt hatte. Laut dem Surpreme Court konnte nicht nachgewiesen werden, dass eine solche Verzögerung gerechtfertigt sei. Das weiße Haus und die amerikanische Regierung reagierten erfreut über die Entscheidung.

Laut einem Bericht der „New York Times“ sind die meisten Papiere für das Geschäft bereits unterzeichnet. Beide Seiten könnten den Einstieg bereits am heutigen Mittwoch endgültig besiegeln, hieß es. Bisherigen Plänen zufolge soll Fiat zunächst an die 20 Prozent an Chrysler übernehmen. Zudem erhalten die Italiener Optionen auf eine spätere Mehrheit. Chrysler hofft, durch Fiat den Markt für kleinere, benzinsparende Autos zu erobern.

Des Weiteren will Chrysler sein Händlernetz verschlanken und peilt profitablere Verkaufsstellen an, die zu Investitionen in der Lage sind.
Heute und in den nächsten Tagen wird sich zeigen ob die Übernahme in beidseitigem Einverständnis über die Bühne geht und Fiat bald mit Chrysler zusammen arbeitet.

1 Kommentar zu „Weg frei für Fiat“

  • Axel sagt:

    Es scheint ja ganz, als würde die Zusammenarbeit gut laufen. Ich habe vor kurzem erst auf Finanznachrichten.de gelesen, dass momentan Chrysler-Ingenieure im Fiat-Werk in Tychy (Polen) zu Besuch sind um sich die effizienten Arbeitsabläufe abzuschauen. Wenn die Chrysler-Mitarbeiter die Neuerungen umsetzen können und produktiveres Arbeiten ermöglicht wird, sehe ich wirklich Hoffnung dafür, dass die Mitarbeiter ihre Stellen behalten könnten. Bleibt zu hoffen, dass der Plan aufgeht…

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