Auf der am Sonntag zu Ende gegangenen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat Ford eine neue Version von Sync vorgestellt.
Hierbei handelt es sich um ein Navigations- und Kommunikationssystem, mit dem Internetverbindungen per Mobilfunk oder WLAN möglich sind. Wie die Zeitschrift “Internet World” in ihrer Online-Ausgabe berichtete, kommt in dem Gerät zur Anzeige von Web-Inhalten ein so genannter Webkit-basierter Browser zum Einsatz, über den der Autofahrer und weitere Passagiere Straßenkarten von Google Maps herunterladen, Einträge in der Online-Enzyklopädie Wikipedia lesen und Internet-Radio hören können.
Aus Sicherheitsgründen sollen die meisten Anzeigen auf dem 8 Zoll großen Display jedoch nur per Sprachsteuerung verfügbar sein, wenn das Auto steht. An die drei USB-Sticks kann man MP3-Player, Speichersticks und Mobilfunkmodems anschließen. Zum bequemeren Tippen ist auch der Anschluss einer externen Tastatur vorgesehen. Gegen Kratzer lässt sich das Display des Geräts mit einer individuell passend zuschneidbaren OnScreen Displayschutzfolie schützen.
Das Navigationssystem Sync baut Ford seit 2008 in seine Fahrzeuge ein. Diese verkauften sich bislang doppelt so gut wie Fahrzeuge ohne das System. Einem Bericht der Los Angeles Times zufolge soll Ford an Kooperationen mit AOLMapQuest und Google arbeiten.
Längst haben auch Chiphersteller erkannt, dass der Einbau von Infotainment-Systemen in Fahrzeuge profitabel ist. Immerhin werden pro Jahr weltweit rund 70 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Auf der CES schloss Nvidia eine Kooperation mit Audi und der Chiphersteller Intel bemüht sich seinerseits um Kooperationen mit Autobauern.


