
Sollte im Winter immer dabei sein, eine Thermomatte um die Scheibe vor dem Vereisen zu schützen.
Gerade in der grauen und tristen Jahreszeit bringt es die Sonne in der kurzen Zeit, in der sie scheint, an den Tag: durch den schiefen Sonnenstand sind die alltäglichen Schmutzschlieren auf den Fensterscheiben nur allzu gut sichtbar. Manchmal leider sogar so stark, dass Verkehrsschilder oder gar die Farbe der Ampel nur noch zu erraten sind. Da hat mal wohl schon länger nicht mehr die Zeit zum Scheibe reinigen gefunden? Dabei ist eine einwandfreie Sicht nach allen Seiten enorm wichtig. Vor allem, da nicht alle Verkehrsteilnehmer bei Nacht und Nebel gut zu sehen sind. Neben dunkel angezogenen Fußgängern leider immer noch viel zu viele Radfahrer, die ohne Beleuchtung unterwegs sind und sich selbst dadurch extrem gefährden…
Aber noch schlimmer sind die Autofahrer, egal ob männlich oder weiblich, die mit im Winter zugefrorenen Scheiben unterwegs sind, womöglich noch bei Morgensonne, die sich dann in der eisigen Windschutzscheibe richtig schön spiegelt, und in die, mangels vorhandenem Eiskratzer dann eben mit der Bank- oder Kreditkarte gerade mal ein kleines Guckloch freigekratzt wurde! “Den Rest besorgt ja irgendwann das Gebläse…” Aber bis der Motor warm und die Scheibe komplett enteist ist dauert das je nach Motor bis zu 15 Minuten, mit moderenen Dieseln sogar noch länger, in denen man dann nahezu im Blindflug im Straßenverkehr unterwegs ist und für die anderen Verkehrsteilnehmer, früh auch für Schulkinder, eine Gefahr darstellt!
Hiermit nochmal der Aufruf an alle Autofahrer: bitte ein paar Minuten eher aufstehen und das Haus verlassen. Und, kauft euch endlich einen vernünftigen Eiskratzer, mit dem die Scheiben einfach und schnell vom Eis befreit werden können. Das sind vielleicht ein paar Minuten Arbeit, aber doch viel besser, als lebenslang mit einem daraus resultierenden Unfall mit Schwerverletzten oder Toten leben zu müssen, oder??
Noch eine Anekdote zum Schluß: sah ich erst gestern abend. Ich war noch in meiner Stadt zum Einkaufen unterwegs und sah am anderen Straßenende einen Autofahrer anfahren, noch ohne die Scheinwerfer anzumachen! Er fuhr weiter, blinkte und wechselte in eine Nebenstraße, wo er an einer Fahrbahnverengung anhalten mußte. 3 Autos kamen ihm entgegen, aber keiner machte den Autofahrer darauf aufmerksam, dass er noch ohne Licht unterwegs war.
Erst beim Wiederanfahren bemerkte er “komisch ist das heute abend aber dunkel draußen, oh, ich habe ja noch kein Licht an!” und schaltete es endlich ein.
Einfach diese Eselbrücke merken: “Erst Gurten, dann Sichtcheck, dann Starten” und allzeit gute Fahrt!


Muß ich vollstens zustimmen. Jeder 2. Radler fährt jetzt ohne Licht und oft genug sieht man die “einäugigen” Autofahrer unterwegs. Noch besser sind nur die Standlichtfahrer…